3 - Wandern durch die Knicklandschaft im Süden der Vendée

Je mehr er ins Landesinnere drängt, desto mehr öffnet sich dem Besucher die Knicklandschaft und zeigt ein ganz anderes Gesicht des Departements. Von der Anhöhe des Mont des Alouettes aus schweift der Blick über die Täler, durch die sich Bäche und Flüsse winden... Weiter südlich lädt die Sumpfregion des Marais Poitevin zum Wandern durch ein Labyrinth an Kanälen und im Schatten der Eschen ein. Vergessen Sie dabei auch das Waldmassiv von Mervent-Vouvant nicht.


Wanderungen durch die Knicklandschaft der Vendée

rando vallee de l'yonDie Knicklandschaft bedeckt nahezu zwei Drittel der Gesamtfläche des Departements. Im Laufe Ihrer Ausflüge in die Knicklandschaft der Vendée entdecken Sie eine Vielzahl von Landschaften, mit denen Sie nicht gerechnet hätten: Sehenswürdigkeiten inmitten der Wälder(Wald von Aizenay, von Grasla, von La Chaize le Vicomte...), Seen, Flüsse (Vie, Yon, Jaunay, Boulogne, Lay, Maine...). Sie wandern über natürliche Wanderwege, von wo aus Sie die Tier- und Pflanzenwelt, sowie die typischen Häuser der Knicklandschaft beobachten und erkunden können.

Zwischen Pouzauges und Montaigu erstreckt sich die Heckenlandschaft der Haut Bocage am alten Sockel des Armorikanischen Massivs, mit einer Landschaft, die von Granitfelsen und Bergrücken, mit der höchsten Erhebung des Mont Mercure (290 m) übersät ist. Der Fluss Sèvre Nantaise bildet von Osten nach Norden ein malerisches Tal an der Grenze zu den benachbarten Departements. Hoch auf den Hügeln ist die Haut Bocage vor allem durch die Hecken gekennzeichnet, die die Weiden und Äcker begrenzen und die trügerische Form eines Waldes annehmen. Die Region von Chantonnay weiter im Süden weist ein weniger hügeliges Relief auf.

Die Wege mit Themenbezug, wie die Chouettes balades und die Rando croquis ermöglichen es Familien, die Knicklandschaft einmal anders zu entdecken.

Ebenfalls sehenswert: der Garten der Vendée.


Wanderungen zwischen der Ebene und dem Sumpfland

rando marais poitevinDie Sumpfregion Marais Poitevin ist eines der ausgedehntesten Feuchtgebiete in Frankreich. Es erstreckt sich von der Bucht von Aiguillon bis zur Ebene im Osten und beherbergt eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt.

Das "feucht" genannte Sumpfland besteht aus Kanälen, den kleinen Kanälen "Conches" und Abflussrinnen, die von Wasserlinsen, wie durch einen grünen Teppich bedeckt sind, daher der Name "Grünes Venedig", und die von Weiden und Eschen eingegrenzt werden.

Das "trockengelegte" Sumpfland besteht aus bewirtschafteten Flächen, die von Kanälen und Gräben zur Drainage umgeben sind, wo sich auch Bäume rarmachen.


Wanderungen von der Ebene in den Wald

rando merventZwischen den Reliefs in der Knicklandschaft im Norden und dem Marais Poitevin im Süden liegt die Ebene der Vendée zwischen Luçon und Fontenay Le Comte. Diese Region mit Kalkboden bietet ausgedehnte Getreideanbauflächen, die hier und da mit kleinen Siedlungen versehen sind. Man findet hier auch ein bemerkenswertes Naturerbe: das Waldmassiv von Mervent-Vouvant. Dieser Staatsforst, der von den Flüssen Mère und Vendée durchzogen wird, erstreckt sich über 5.000 ha. Hier sind viele verschiedene Landschaftsbilder anzutreffen: steile Hänge, Bäche und Flüsse, Täler und Seen, hundertjährige Eichen bieten eine vielfältige und dichte Vegetation, die sich bestens für Wanderungen eignet.

Ihre Ausflüge sind mit zahlreichen Entdeckungen gespickt: Überreste von Wassermühlen entlang der Wasserläufe, ein Bergmannsdorf in Faymoreau, das charmante Dorf Vouvant mit seinem mittelalterlichen Kulturerbeund legendären Kulturerbe, zwei Dörfer mit dem Prädikat "Kleine Siedlung mit Charakter der Vendée".