Bemerkenswerte Naturlandschaften

  • Les 5 pineaux à Saint Hilaire de Riez

    Les 5 Pineaux in Saint Hilaire de Riez

  • La Pointe d'Arçay à La Faute sur Mer

    Pointe d'Arçay in La Faute sur Mer

  • La forêt de Monts

    Der Wald von Monts

  • La pointe du Payré à Jard ur Mer

    La Pointe du Payré in Jard sur Mer

  • L'estuaire du Payré à Talmont Saint Hilaire

    Die Flussmünden des Payré und der Strand von Veillon in Talmont Saint Hilaire

  • La Vallée de l'Yon au Tablier

    Das Yon Tal in Le Tablier

  • Le Marais poitevin

    Das Marais Poitevin

  • Le Massif forestier de Mervent Vouvant

    Das Waldmassiv Mervent-Vouvant

  • Port de la Guittière à Talmont Saint Hilaire

    Der Hafen La Guittière in Talmont Saint Hilaire

Ein gut erhaltenes Naturerbe zum Entdecken.

Etwa zehn Kilometer südlich von Les Sables d'Olonne verbirgt sich in Talmont Saint Hilaire die Flussmüdung des Payré. Die Mündung ist durch die Klippen der "Pointe du Payré" und die Düne von Veillon vor dem Ozean geschützt und hat sich nicht zuletzt deshalb eine bemerkenswerte Flora und Fauna bewahrt. Flussaufwärts des Payré entdeckt man ein 800 ha umfassendes Sumpfgebiet und den besonders typischen Austernhafen La Guittière. Legen Sie am wunderbaren Strand von Veillon eine Pause ein, über den sich eine beinahe 1 km lange Düne und eine Klippenlandschaft erstrecken, an die ein wunderbarer Wald angrenzt. Vergessen Sie Ihren Picknick-Korb nicht, denn zahlreiche Tische erwarten Sie im Schatten der Pinien und der grünen Eichen!

Im Süden der Vendée, im Bereich der Gemeinden La Tranche sur Mer und La Faute sur Mer erstreckt sich über eine Fläche von nahezu 340 Hektar das nationale Naturreservat La Casse de la Belle Henriette. Die Lagune verfügt über ein bemerkenswertes Naturerbe mit nahezu 360 Pflanzenarten und es dient den Zugvögeln als Zwischenlandegebiet.

Das Naturreservat der Pointe d'Arçay bildet eine Halbinsel, die auf einer Seite vom Fluss Le Lay, und auf der anderen Seite vom Atlantischen Ozean eingegrenzt wird. Sie ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, man kann die besondere Tier- und Pflanzenwelt dieses Gebietes jedoch im Juli und August im Rahmen von kostenlosen Führungen entdecken, die von der ONF (Reservierungen und Auskünfte im Fremdenverkehrsamt) organisiert werden.

Die zerklüfteten Klippen des Felsgrates der Vendée zwischen Saint Hilaire de Riez und Saint Gilles Croix de Vie haben für die Spaziergänger bemerkenswerte Buchten und einen wunderbaren Weitblick zu bieten. Lassen Sie sich von den "Cinq Pineaux" und vom "Trou du Diable" (Teufelsloch) in Saint Hilaire de Riez oder dem "Puits d'Enfer" (Höllenbrunnen) in Château d'Olonne überraschen...

Machen Sie beim Wandern einen erfrischenden Halt in der natürlichen und grünen Umgebung von Le Tablier, am Ufer des Yon-Flusses, der sich hier durch den Granit von Rocheréault bohrt. Im Laufe Ihres Ausflugs entdecken Sie etwas unterhalb die ehemalige Spinnerei...

Der Wald von Mervent-Vouvant erstreckt sich über eine Fläche von 5.000 Hektar und ist somit das ausgedehnteste Waldgebiet in der Vendée, das von den Flüssen La Mère und La Vendée durchzogen wird. Das schroffe und felsige Relief bietet eine abwechslungsreiche und dichte Vegetation, ideal für Ausflüge mit dem Pferd, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Das Marais Poitevin erstreckt sich über 112.000 Hektar Natur, die von Kanälen durchzogen wird. Es setzt sich aus insgesamt drei Bereichen zusammen: der Küstenzone, dem ausgetrockneten Sumpfland, und dem Feuchtsumpfgebiet, das auch unter der Bezeichnung "Grünes Venedig" bekannt ist.

Die bemerkenswertesten Staatsforste in der Vendée sind: der Wald des Pays de Monts (2.000 Hektar), Olonne sur Mer (1.200 Hektar) und Longeville sur Mer (1.225 Hektar). Bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts zog sich lediglich ein sandiger Streifen über das Küstengebiet. Um die Dörfer bei starken Gewittern vor der Versandung zu schützen, schrieb dann ein kaiserlicher Erlass aus 1810 die Pflanzung von Strandkiefern vor. Mit den ersten Pflanzungen wurde gegen 1850 begonnen. Viel später ergänzten andere Baumarten diese Küstenwälder, wie beispielsweise grüne Eichen...