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(Informationen auf Englisch)
Nicht nur Meer und Sonne, auch Musik können Sie hören!
Dieses Jazzfestival „Vague de jazz“ feiert diesen Sommer sein zehnjähriges Jubiläum und findet vom 26.Juli bis zum 18 August in der Südvendée ( u.a. Longeville–sur-mer, Les Sables d’Olonne) statt.
Sehr berühmte Musiker wie Géraldine Laurent,Vincent Courtois, Médéric Collignon spielen zur Freude aller Musikfreunde.
Ich war selber am 1.August in Longeville-sur-mer am „Maison du Marais“: 3 Musiker (Saxophon, Gitarre, Schlagzeug) spielten in flachen Booten auf den Kanälen: wunderbar!
www.vaguedejazz.com
„La Folie de Finfarine“ ist ein -1995 gegründet-10ha groβes Areal, das den Bienen und dem Honig gewidmet ist. Also besonders für Familien geeignet. Im Juli und August werden abwechslungsreiche Spiele für Kinder ab 3 Jahren organisiert. Auch wenn es regnet, können Sie sich im „Museum des Honigs“ schöne Aufnahmen der verschiedenen Bienenarten und der Herstellung des Honigs anschauen. Die Texte sind in französisch und englisch. In der „Boutique“ werden viele Honigsorten verkauft.
Gehen Sie durch die kleinen Gassen dieses ursprünglichen Viertels; auch mitten im Hochsommer können Sie Ruhe genieβen. Dieses malerische Viertel liegt jenseits des „chenal“(Kanals), das die Fischerboote wie die Segelboote zum Meer hinaus bringt. Sie kommen dorthin entweder mit dem Auto oder was lustiger ist, mit dem „passeur“: quai René Guidé steigen Sie in ein kleines Ferryboot und innerhalb 2 Minuten für 1 € erreichen Sie dieses originelle Viertel von Les Sables d’Olonne.
Prieuré Saint Nicolas
Dann laufen Sie bis zum wunderschönen romanischen Kloster/Abtei aus dem 12.Jht.
Diese „Priorei“ steht allein am Anfang des Hafens und wacht über die Stadt. Von dort haben Sie eine wunderschöne Ausssicht auf die Bucht von les Sables. In diesem romanischen Gebäude finden regelmässig Kunstaustellungen statt. (Eintritt kostenlos!).
Bistro „Le poisson à roulettes“
81 rue Saint Nicolas
Lustiger Titel (»Fisch auf Rädern») für ein warmherziges Bistro. Einfache Küche direkt aus dem Markt („cuisine du marché“ steht als Martkzeichen) – wie eine Käseplatte zum Rot oder Weiβwein der Region, oder verschiedene Fischgerichte.
Künstler können ihre Bilder an den Wänden hängen und an bestimmten Abenden spielen Jazz oder Bluesmusiker.
Der Blog:lepar.over-blog.com kündigt das Programm an.
Eins von meinen Lieblingsdörfern nicht weit von der Küste entfernt. (4km von Longeville sur mer, 7km von La Tranche sur mer).
Im Sommer gehe ich sehr gern durch den Markt spazieren: jeden Mittwoch finden Sie alles, was dem Gaumen und den Augen eine Freude macht: frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Meeresfrüchte, auch Kleidung, Werkzeug…
Hier, wie auch in Vouvant, finden Sie die Spuren von alten Legenden: Die Legende der „malbête“. Diese Gestalt, was vielleicht ein Bär war, fraβ vor langer Zeit „frisches Fleisch“ d.h. junge Männer und Mädchen und steht heute als eigenartiges, unförmiges Monster über dem Eingang der schönen, schlichten, romanischen Kirche aus dem 11.und 13 Jht.

Was mich 2007, als ich mich nach vielen Jahren in München an der Atlantikküste niederlieβ, besonders interessierte, war diese Bezeichnung: “Malerdorf“.
Da wohnten und lebten also Künstler, Gleichgesinnte. Nichts wie hin!
Ich entdeckte ein schönes malerisches(das Wort trifft besonders zu!) Dorf, wo sogar eine Fee im 13.Jahrhundert lebte: die Fee Melusine und wo viele Künstler in ihren Ateliers arbeiten.
Ich nahm 2008 an einer Ausstellung in der schönen ehemaligen Kirche „Nef Theodelin“ statt und dieses Jahr wieder („Melusin’art“ vom 28.April zum 28 Mai).
Jedes Jahr finden in Vouvant viele originelle Veranstaltungen um die Kunst wie im Juni „Peinture et chocolat“.
Wenn Sie sich für Kunst interessieren, können Sie, besonders im Sommer, in die Künstlerateliers einen Blick werfen. ohne die Besichtigung des Turmes und des Hauses der Fee zu vergessen.
In Jard-sur-Mer empfehle ich ein sehr nettes Café in der Hauptstrasse: „Café Clémenceau“ Tony und Laurence empfangen (mit Herz und Witz) das ganze Jahr über ihre Gäste. Ein besonderer Tag ist der Marktag (montags), da treffen sich viele Stammgäste und genieβen die Witze von Tony sowie einen Kaffee oder ein belgisches Bier. Tony spricht sogar Englisch!
In „Le Veillon“ gibt es von April bis September ein sehr nettes Lokal mit wunderbarer Aussicht direkt am Strand: „Le Pierrot Bar“. Hier können Sie nach dem Strandspaziergang oder dem Baden einfache Gerichte wie Miesmuscheln oder Austern essen und dabei ein Glas „Muscadet“ trinken.
Ich habe am 29.3.2012 an der Präsentation dieses lebendigen Museums mitten in einem riesigen Areal teilgenommen.
Ich wurde von Sandrine sehr herzlich und „professionell“ empfangen. Johny und Jessica erklären (auch auf Deutsch und Englisch!) und zeigen mit Material aus dieser Zeit humorvoll und leidenschaftlich die Welt unserer Vorfahren der Vorgeschichte: Sie sehen z.B. wie sie damals vor 5000 Jahren Feuer machten oder wie sie Steine polierten.
Obwohl ich mich eigentlich nicht besonders für diese Epoche interessiere, haben mich die Animationen und das Museum begeistert. Ich empfehle allen Neugierigen, die nicht nur Strand und Sonne genieβen wollen dieses lebendige Museum!
Von April bis Oktober geöffnet. Tel : 02.51.33.38.38
www.cairn-prehistoire.com
In Saint-Cyr-en-Talmondais (zwischen Luçon und Les Sables d’Olonne) finden Sie einen 10 ha groϐen Park „Parc floral et tropical La Court d’Aron ».
Er wurde 1977 angelegt und besitzt exotische Blumen und Pflanzen wie die japanische Iris und den Papyrus aus Agypten.
Ostern bis Oktober von 10 bis 19 Uhr jeden Tag geöffnet-
Wanderungen: Zu Fuß oder mit dem Fahrrad können Sie die Umgebung von Moutiers-les-Mauxfaits erkunden: Sie haben u.a. die Wahl zwischen der Tour „ Moulin Neau: 6,5 km oder „Bois Joli“: 4,5km.
Die Vendée baut an der Küste entlang immer mehr Fahrradwege aus.
Ich empfehle die Fahrradtour zwischen Talmont-Saint- Hilaire und La Tranche-sur- mer (36,5 km). Sie fahren erst durch eine Moorlandschaft, dann am Rande eines Pinienwaldes die Küste entlang. Sie können zwischendurch ein Picknick machen, baden gehen oder an Trimmdichpfaden trainieren.
Im bekannten Malerdorf „Vouvant“ können Sie immer wieder Kunstveranstaltungen besichtigen: Die nächste groβe Kunstausstellung findet zwischen dem 28 April und dem 28 Mai in der schönen Kirche andersgenannt „Nef Theodelin“ statt.
Der Rot oder Weißwein „Marie du Fou“ schmeckt zu allen Gerichten wunderbar: Er gehört zu den „Fiefs Vendéens Mareuil „und wird im Chateau „Marie du Fou“ von der Familie Mourat in Mareuil sur Lay hergestellt.
Nur 800 m vom Sandstrand in Le Bouil (zwischen Longeville-sur-mer und Saint-Vincent-sur Jard) finden Sie eine sehr ruhige Ferienwohnung /Ferienhaushälfte mitten in einem 1ha groβen Park.
Ich habe diesen „Gîte“ (für 4 Pers.) renoviert, um Vendéeliebhaber zu beherbergen: da ich Deutschlehrerin bin und fast 30 Jahre in München gelebt habe, freue ich mich besonders deutsche Gäste zu empfangen, sei es nur um die schöne Sprache nicht zu vergessen.
Kennen Sie den originellen Maler, Zeichner und Schriftsteller Gaston Chaissac (1910-1964)?
Er gehört der Kunstbewegung „Art Brut“ an. Sie finden in Sainte Florence den „Espace Gaston Chaissac“, wo Sie an Führungen teilnehmen können.
Familien können an sicheren kilometerlangen Sandstränden (z.B. Longeville–sur-mer, Le Bouil) verweilen, Sandburgen bauen, baden, durch die Wellen hüpfen, oder in den Häfen von Jard-sur-mer oder Bourgenay spazieren gehen.
Ich gehe immer sehr gern am Strand spazieren und beobachte immer wieder zwischen Ebbe und Flut kleine lustige „bécasseau sanderling“: diese kleinen graumelierten Vögel scheinen Tausendfüssler zu sein: Sie rennen nämlich auf und ab, immer entlang dem Wellenrand und scheinen dabei viel Spaß zu haben.