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(Informationen auf Englisch)
Ein Besuch auf der Insel Noirmoutier gehört bei einem Aufenthalt in der Vendée einfach dazu, und die Gelegenheit sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen!
Seit 1971 verbindet eine Brücke die Insel mit dem Festland. Bis dahin konnte man sie nur über den „Passage du Gois“ erreichen. Diese 4,2 Km lange Straβe führt durch den Atlantik und ist nur bei Ebbe befahrbar, also knapp 4 Stunden pro Tag. Sie ist einzigartig in Europa und bedeutet immer wieder ein aufregendes Erlebnis, das Sie unbedingt ausprobieren sollten! Das Gebiet um den „Passage du Gois“ ist sehr beliebt für die Strandfischerei. Bei groβen Gezeitenkoeffizienten strömen begeisterte Muschelsammler von überall her an und finden im weitläufigen Wattenmeer Venusmuscheln, Strandschnecken, Herzmuscheln und vieles mehr. Behalten Sie jedoch immer die Zeit im Auge. Regelmäβig werden unbesorgte Spaziergänger und Hobbyfischer vom stellenweise schnell ansteigenden Wasser überrascht und müssen sich auf die speziell dazu errichteten Dalben flüchten. Für Ihr Auto gibt’s da keine Rettung…
Der recht belebte Hauptort Noirmoutier en l’Ile verzaubert seine Besucher mit seinen weiβ getünchten Häusern und ihren vorwiegend grünen und blauen Fensterläden. Die schmalen Gassen sind malerisch schön und verbergen viele kleine Läden und Galerien. Stockrosen vervollständigen im Sommer die Postkartenmotive. Sehr sehenswert ist das Schloss aus dem 12. Jahrhundert und das darin eingerichtete Museum, das die Geschichte der Insel interessant nachvollzieht. Entlang des Hafenkanals führt die Mole „Jetée Jacobsen“ zu den Sandstränden im Osten der Insel, vorbei am Naturschutzgebiet „Réserve de Müllembourg“. Denken Sie eventuell an ein Fernglas, um die zahlreichen Sumpf- und Seevögel in unmittelbarer Nähe noch deutlicher beobachten zu können.
Der , Bois de la Chaize“, einst Treffpunkt der Maler und Künstler, zeugt noch heute von einer langen Tradition als eines der ersten Seebäder aus dem 19. Jahrhundert. Wunderschöne Villen liegen versteckt zwischen Steineichen und Mimosen und haben direkten Zugang zu den feinsandigen Stränden, wie der „Plage des Sableaux“, „l’Anse Rouge“ und dem besonders schönen „Plage des Dames“ mit seinen berühmten Strandkabinen, die von Generation zu Generation innerhalb der Familien weiter vererbt werden. Nicht nur während der Badesaison sehenswert, sondern auch zur Mimosenblüte im Januar/Februar!
Etwas weiter nördlich hat es mir persönlich das kleine Dorf „Le Vieil“ angetan, sehr viel ruhiger als Noirmoutier en l’Ile. Für einen Kaffee, einen Aperitif oder auch eine Portion Miesmuscheln (während der Saison) empfehle ich Ihnen die sonnenüberflutete Terrasse des Café Gustave.
Wussten Sie, dass die Insel Noirmoutier neben Austern- und Salzgewinnung sehr bekannt für ihre Kartoffeln ist? Das milde Klima und die Einwirkung des Atlantiks ermöglichen bis zu drei Kartoffelernten pro Jahr. Die Sorte „Bonnotte“ ist besonders berühmt und wird nur kurze Zeit Anfang Mai auf den Wochenmärkten angeboten. Der mit Algen angereicherte Boden verleiht ihr einen einzigartigen, jodhaltigen Geschmack. Man findet sie in den besten Restaurants der Insel und ganz Frankreichs.
Natürlich gibt es noch viel mehr auf der Insel zu entdecken. Richtig schön und sehr viel ruhiger als in der Hauptsaison ist es im Mai, Juni und September…
Sollten Sie Ihren Urlaub in der Nähe von Jard sur Mer verbringen, dürfen Sie sich das einzigartige Naturerlebnis – eine Wanderung auf der Pointe du Payré – auf keinen Fall entgehen lassen ! Ausgangspunkt ist der Parkplatz vom Strand Plage de la Mine, von wo aus Sie der kleine Wanderweg durch einen regelrechten Zauberwald, bestehend aus knorrigen Steineichen, Richtung Nordwesten führt. Immer wieder eröffnen sich linker Hand atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die zerklüftete Küste, bis Sie sich nach und nach der Mündung des Flüsschens Payré nähern. Die letzten Meter legt man auf einem sich durch Strandhafer schlängelnden Holzpfad in freier Natur und unmittelbarer Küstennähe zurück. Und plötzlich stehen Sie an einem Aussichtspunkt, der Ihnen eines der schönsten Panoramen der Vendée bietet : links der weite Ozean, geradezu der kleine Yachthafen von Bourgenay, bei klarer Sicht in der Ferne die Stadt Les Sables d’Olonne, rechts die Düne vom Veillon-Strand und die herrliche Payré-Mündung… unbeschreiblich schön!
Vergessen Sie weder Picknick noch Badesachen, denn Sie können den herrlichen Sandstrand leicht erreichen und am Ufer des Flusses locker ein paar Stündchen verbringen. Bei Ebbe können Sie ihn sogar zu Fuβ überqueren und die andere Seite dieses traumhaften Naturgebiets erkunden. Flussaufwärts führt Sie ein Weg zum kleinen, typischen Austernhafen „La Guittière“.
Wenn Sie noch mehr Küstenlandschaft genieβen möchten, können Sie Ihren Ausflug auch schon an den Stränden Plage de la Ragounite oder Plage La Légère beginnen. Das weiβe Kalksteingeröll ist sehr sehenswert und bietet einen schönen farblichen Kontrast zum blauen Ozean und den grünen Strandkiefern.
Weitere Fotos erwarten Sie auf meiner Facebookseite unter diesem Link.
Die ersten drei Rennyachten sind bereits in Les Sables d’Olonne in Rekordzeit eingetroffen. Sieger des Vendée Globe 2012/2013 wurde der 29 Jahre junge Franzose François Gabart mit seinem Boot Macif in nur 78 Tagen! 6 Tage schneller als der Rekord von Michel Desjoyaux in 2008/2009. Gabart wurde dicht gefolgt von Armel Le Cleac’h (Banque Populaire) und Alex Thomson (Hugo Boss).
Heute warten erneut viele begeisterte Fans an den Kaimauern der kleinen Hafenstadt, die zur Zeit berechtigt im Mittelpunkt der Medien steht. Gegen 16 Uhr wird die Ankunft von Jean-Pierre Dick (Virbac-Paprec 3) erwartet. Eine besondere Leistung, denn seit Tagen kreuzt der Skipper ohne Kiel durch den aufgewühlten Atlantik.
Die Ausfallrate liegt dieses Jahr bei fast 50%. Neben den drei bereits eingetroffenen Skippern sind nur noch acht von den ursprünglich zwanzig Konkurrenten im Rennen.
Auch der Vendée Globe 2012/2013 wird seinem unerbittlichen Ruf gerecht.
Schon wieder geht ein weiteres Jahr in meiner Wahlheimat zu Ende. Es war aufregend, arbeitsreich und hat viele neue Erfahrungen und Begegnungen gebracht. Es erwarten Sie also auch im neuen Jahr interessante Tipps und Anregungen für einen Aufenthalt in der Vendée!
Wer Lust hat, darf mich gerne auf meiner deutsch-französischen Facebook-Seite begleiten und Tag für Tag anhand zahlreicher Fotos ein wenig mehr unsere Atlantikküste entdecken.
Das Team Vendée Tourisme schlieβt sich mir an, um Ihnen frohe Weihnachten im Kreise Ihrer Familien zu wünschen, sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2013!
Die Weihnachtsbeleuchtungen sind überall angebracht , und die Adventszeit wird dieses Wochenende offiziell mit dem gröβten Weihnachtsmarkt der Vendée in Beaulieu sous la Roche eingeleitet. Über 130 Stände in elsässischer Tradition bieten viel Kunsthandwerk und Leckereien an. Da konnte ich es mir gestern Abend nach einem ausgiebigen Bummel nicht nehmen lassen, die kalten Füβe bei einem leckeren Glas Glühwein wieder aufzuwärmen. Wie ich es aus meiner deutschen Jugendzeit kenne, so sind auch unsere Weihnachtsmärkte ein beliebter Treffpunkt für Familien und Freunde… Eigentlich fehlt nur der Schnee!
Viele andere Orte organisieren ebenfalls ihre Weihnachtsmärkte, zum Teil mit ganz besonderen Kulissen, wie zum Beispiel Tiffauges. Dort werden die Stände dieses Wochenende, sowie am 8. und 9. Dezember direkt an der Burgruine aufgebaut… wunderschön!
In der Adventszeit werden die historisch auβerordentlich bedeutungsvollen Abteien der Südvendée in Geltung gebracht. So findet dort vom 14. bis 16. Dezember ein Kinderchorfestival mit ganz besonderer Akustik statt.
Hätten Sie gedacht, dass man auch Weihnachten ein pyromusikalisches Schauspiel veranstalten kann? Diese tolle Idee hatte die Stadtverwaltung von Saint Gilles Croix de Vie. Am 23.12. um 18h erstrahlt dann das Ufer der Vie in Begleitung von Prokofievs „Peter und der Wolf“.
Und nicht zu vergessen, „Noël au Puy du Fou“! Der weltbeste Erlebnispark eröffnet speziell zur Weihnachtszeit festlich dekoriert seine Tore und lädt ein zu einem groβen Schauspiel über die Geheimnisse der Weihnachtsgeschichte (Mystère de Noël). Im Dorf 1900 finden Sie allerlei Delikatessen und Geschenkideen. Wer dabei sein möchte, sollte sich beeilen und hier schnell reservieren http://reservation.vendee-tourisme.....
Hatte ich schon erwähnt, dass die Vendée das ganze Jahr über eine Reise wert ist?
Wer nämlich dem Weihnachtstrubel entkommen möchte, dem stehen kilometerlange und im Winter verlassene Strände zum Spazierengehen zur Verfügung. Mehr dazu aber in einem nächsten Artikel…
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne und besinnliche Adventszeit!
Nach drei aufregenden Wochen mit vielen Festlichkeiten um den Vendée Globe war es am 10.11.12 endlich soweit, und die 20 Extremsegler verlieβen alle 4 Minuten den Hafen von Les Sables d’Olonne, um sich bis zum Start in der vorgesehenen Zone zu sammeln. Sie wurden dabei von rund 300 000 begeisterten Zuschauern verabschiedet.
Zeit für mich, ebenfalls an Bord zu gehen, um den Start live mitzuerleben! Was für ein Ereignis!!! Hunderte von Booten und Schiffen mit Familien und Freunden der Skipper, Teampartnern, Sponsoren, Journalisten und Fans warteten trotz Wind, Regen und hohem Wellengang auf den Moment und versuchten, sich den Rennyachten so gut es ging zu nähern. Pünktlich um 13:02 Uhr fiel der Startschuss, und alles bewegte sich Richtung Südwesten. Das Abenteuer konnte beginnen, zuerst noch mit viel Begleitung, aber schon bald waren die Skipper auf sich selbst gestellt, um die Weltumseglung ohne Assistenz, ohne Zwischenstopp in rund 3 Monaten zu bewältigen… 24000 Seemeilen! Da gab es nur noch „bon vent“ zu wünschen!
Nach 3 Rennwochen nähern sich die Leader heute dem Kap der Guten Hoffnung. Aufgrund technischer Probleme und Kollisionen mit Fischerbooten oder unbekannten Objekten mussten mittlerweile schon 7 der 20 Skipper aufgeben. Zu meiner groβen Enttäuschung leider auch die einzige weibliche Teilnehmerin, Samantha Davies. Aber wer den Vendée Globe regelmäβig mitverfolgt weiβ, dass zum Teil eine Ausfallrate von 50% erreicht wird, die den extrem hohen Schwierigkeitsgrad dieser Regatta beweist.
Ab dem 25. Januar eröffnet in Les Sables d’Olonne erneut das Festdorf, denn dann werden bald die ersten Konkurrenten eintreffen und sollen gebührend begrüβt und gefeiert werden, wobei es sich viele Fans nicht nehmen lassen, manchmal auch mitten in der Nacht an den Kaimauern auf ihren Skipper zu warten.
Wer das Rennen direkt mitverfolgen möchte, dem empfehle ich die offizielle Internetseite www.vendeeglobe.org. Tolle Fotos und Infos in französisch und englisch finden Sie auch auf der Facebookseite der Veranstaltung http://www.facebook.com/VendeeGlobe mit über 63 000 Fans!
Wussten Sie, dass es in der Vendée noch viele intakte Windmühlen gibt ? Einige von ihnen wurden zu Museen umgestaltet und lassen uns jahrhundertalte Traditionen entdecken.
Mein Geheimtipp gilt der kleinen Mühle in Châteauneuf, nördlich von Challans. Hier nutzt die Familie Vrignaud seit dem Jahre 1703 die Kraft des Windes und überträgt das Müllerhandwerk von Generation zu Generation. Bei der interessanten Führung erfahren Sie nicht nur, wie man die Flügel am besten orientiert, um die Mühle optimal arbeiten zu lassen, sondern erleben auch die einzelnen Arbeitsgänge der Mehlherstellung. Und wenn Sie dann Lust bekommen haben, das auf völlig natürliche Weise gewonnene Mehl zu probieren, dürfen Sie sich den Genuss der köstlichen Crêpes nicht entgehen lassen. Für mich sind’s die Leckersten, die ich bisher hier in der Gegend gegessen habe !
Nehmen Sie sich ebenfalls die Zeit, den mit viel Mühe angelegten botanischen Rundgang hinter der Mühle zu erkunden. Es erwarten Sie hilfreiche Erklärungen, ländliche Idylle (ab und zu mal ein bisschen Gezeter der Truthähne) und ein wunderschöner Blick auf die andere Mühlenseite. Für die ganz Kleinen gibt’s auch eine Spielwiese mit Sandkiste.
Während der Herbstferien ist die Mühle täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Infos finden Sie unter http://www.vendee-tourisme.com/les-sites-touristiques-en-vendee/moulins/petit-moulin-de-chateauneuf
Im Ökomuseum Le Daviaud, im Nordwesten der Vendée inmitten des grossen Sumpfgebiets « Marais Vendéen Breton », vereinen sich Kultur, Geschichte und Natur. Dieses typische Sumpfanwesen zeugt von vielen Traditionen und dem harten Tagesablauf seiner damaligen Anwohner. Sie werden schnell entdecken, dass dieses perfekt organisierte Ensemble ermöglichte, das ganze Jahr über in völliger Unabhängigkeit zu leben. Eine Kornkammer, der Brotofen, die Salzgewinnung, die Nutztierhaltung und der Anbau von Nutz- und Heilpflanzen sorgten zum Einen für das leibliche Wohl und die medizinische Versorgung und brachten zum Anderen auch etwas Geld ein. Eine interessante Sammlung der vor Ort hergestellten Kostüme und Werkzeuge beweist viel Geschicklichkeit und Erfindungsgabe.
Im Sommer werden zahlreiche Animationen um die verschiedenen Berufe und Traditionen angeboten. So können Sie zum Beispiel die Heuernte erleben und der Salzgewinnung oder der Schafrasur beiwohnen. Wissen Sie, wie Butter hergestellt oder die typischen Behausungen (bourrine) gebaut werden ? Wissen Sie, wozu die langen, aus Kastanienholz gefertigten Stangen (ningle) dienten ? Hier können Sie dies und vieles mehr lernen und zum Teil sogar selbst ausprobieren !
Naturliebhaber erfreuen sich an der überaus reichen und charakteristischen Flora und Fauna. Das Sumpfgebiet bietet das ganze Jahr über unzähligen Vogelarten Schutz, und Sie können sie hier ganz in Ruhe beobachten.
Planen Sie gut 2 Stunden für eine komplette Besichtigung ein. Ein toller Tipp für die ganze Familie, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten !
Das Ökomuseum öffnet während der Herbstferien vom 28. Oktober bis 7. November und anschließend während der Winterferien im Februar, bevor im März wieder die reguläre Saison beginnt.
Alle weiteren Infos finden Sie unter
http://www.vendee-tourismus.de/sehe... http://www.vendee-tourismus.de/sehe...
Heute sind wir bei J-44, wie man in Frankreich sagt, also 44 Tage vor dem Start des Riesenevents 2012 der Vendée : die weltweit extremste Einhand-Segelregatta rund um den Globus, Vendée Globe (siehe auch Artikel vom 2. April 2012).
In der Stadt Les Sables d’Olonne (Abfahrts- und Ankunftsort) laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. So wird gerade am Hafen Port Olona ein 15000 m² großes Festdorf errichtet, das seine Tore vom 20. Oktober bis zum 11. November öffnet. Es werden Tausende von Besuchern erwartet, die dort zahlreiche Animationen, Ausstellungen, Filmprojektionen rund um die Regatta erleben können, aber auch die einzigartige Gelegenheit haben, die Boote der Teilnehmer zu besichtigen und die Skipper und ihre Sponsoren persönlich anzutreffen.
Unter den 20 angemeldeten Skippern befinden sich 12 Franzosen und 8 Europäer aus England, Polen, Spanien, Italien und der Schweiz. Besonderer Publikumsliebling ist, als einzige weibliche Teilnehmerin, die Engländerin Samantha Davies. Sie wird von mehreren Unternehmen aus der Vendée gesponsort und ist oft in unserem kleinen Hafenstädtchen Saint Gilles Croix de Vie zu Gast.
Start ist am 10.11.12 um 13h02. Und wer ihn ganz hautnah erleben möchte, kann sich unter diesem Link einen der begehrten Plätze an Bord eines Schiffes reservieren, das die Skipper bei ihrer Abfahrt begleitet.
Stark mediatisiert in Frankreich, so wird in Deutschland leider nur wenig über dieses Ereignis gesprochen. Bestimmt würde eine deutsche Teilnahme dies ändern. Vielleicht wagt es ein deutsches Segeltalent bei der nächsten Ausgabe in 2016 ?
Weitere Infos zum Vendée Globe finden Sie unter der Spezialrubrik http://www.vendee-tourismus.de/themenbereiche/le-vendee-globe oder auf der Internetseite der Veranstaltung http://www.vendeeglobe.org
Jedes Jahr versuche ich’s wieder, mir einen kleinen Gemüsegarten anzulegen und freue mich über die bescheidene Ernte der oft kränkelnden Tomaten- und Zucchinipflanzen. Aber bei unserem Besuch im Potager Extraordinaire (auf deutsch « der außergewöhnliche Gemüsegarten ») in La Mothe Achard habe ich nun die Idee gefunden, um den Boden natürlich zu bereichern : ein « Lasagnebeet » ! Diese Art von Anbau ermöglicht es, sogar auf Beton herrliche Obst- und Gemüsesorten zu züchten. Das ganz einfache Konzept stammt aus den vegetationsunfreundlichen Gebirgen der USA. Wir haben ganz schön gestaunt über die auf diese Weise herangereiften Zucchinis : armlang und oberschenkeldick. Ob die auch schmecken, weiß ich nicht, aber für’s Auge sind sie Klasse !
So findet man in diesem Garten auch über 150 der ca. 12500 weltweit existierenden Tomatenarten in allen Formen und Farben, wie z.B. die uns völlig unbekannte « Feuerwerktomate ».
Besonders lustig ist das Gewächshaus mit den hängenden Kürbisfrüchten und ganz toll angelegt auch der Bereich der afrikanischen und südamerikanischen Plantagepflanzen. Tropische Blumen finden ebenfalls ihren Platz in den je nach Thema angelegten Beeten und Gewächshäusern. Wir waren sehr von der Riesenseerose Victoria beeindruckt, deren Blätter ein Gewicht bis zu 60 Kg tragen können. Sie blüht nur 2 Nächte pro Jahr (meistens im September), weiß in der 1. und rosarot in der 2. Nacht…Mutter Natur produziert schon einzigartige Gewächse !
Den ganzen Sommer über werden Koch- und Gartenateliers angeboten. Am 21. und 22. August findet das Fest der Sonnenfrüchte statt, bei dem die reiche Ausbeute der zahlreichen Kollektionen (Tomaten, Paprika, Pepperoni, Auberginen…) präsentiert werden.
Aber der absolute Höhepunkt bedeutet für mich das farbenprächtige Kürbisfest, in diesem Jahr am Sonntag, den 7. Oktober 2012. Hier erwarten Sie amüsante Animationen, wie z.B. der Wettbewerb um den größten Kürbis. Immerhin gilt es, den Rekord von 553 Kg zu brechen ! Wie sind Ihre Prognosen ?
Mehr Infos zum Park finden Sie unter : http://www.vendee-tourismus.de/sehe...
Der Wasserpark Atlantic Toboggan in Saint Hilaire de Riez, OT Les Becs, bietet Badefans eine abwechslungsreiche Alternative zum Strand. Riesenrutschen, Flussabfahrt auf Reifen, Wellenbecken und vieles mehr sorgen für viel Spaß und Aufregung für jedes Alter. Sehr empfehlenswert auch für Familien mit kleinen Kindern. Alle Attraktionen sind gut überwacht und absolut sicher. Die Wassertemperatur beträgt in allen Becken mindestens 28° C.
In dem großzügig angelegten und sehr gepflegten Park finden Sie zahlreiche schattige Plätze und Tische zum Picknicken. Und wenn Sie etwas Ruhe suchen, empfehle ich Ihnen eine Fahrt mit einem der lustigen Schwanentretboote auf dem abgelegenen Teich oder ein kleines Mittagsschläfchen unter den Bäumen.
Sollten Sie keine Lust haben, Ihr Picknick vorzubereiten, können Sie sich beim Imbiss zu vernünftigen Preisen stärken.
Mein Tipp für Diejenigen, die Angst vor zu viel Trubel haben : besuchen Sie den Park am Samstag oder Sonntag ab 10:30 Uhr und genießen ein paar ruhige Stunden, bevor die meisten Besucher gegen 14 Uhr eintreffen. Sollten Sie dennoch erst nachmittags Lust oder Zeit haben, so werden ab 16 Uhr ermäßigte Preise angeboten.
Mehr Infos finden Sie unter : http://www.vendee-tourismus.de/sehe...
Das Hafenstädtchen Saint Gilles Croix de Vie ist bekannt für seine Sardinenfischerei, eine Aktivität, die dort im Jahre 1875 aufgrund der überaus günstigen Bedingungen ihren Ursprung fand. Noch heute zählt der Hafen etwa 150 Berufsfischer und 55 Schiffe. Jedes Jahr werden hier zwischen April und Oktober neben zahlreichen anderen Fischarten rund 2500 Tonnen Sardinen gefangen.
Die Sardine von Saint Gilles Croix de Vie wurde vor über 10 Jahren als erster wilder Fisch mit dem begehrten Gütesiegel « label rouge » ausgezeichnet und gilt als DIE Spezialität schlechthin.
Gerade rechtzeitig zur Grillsaison ab Mai/Juni findet man die Fische auf allen Märkten der Vendée…denn, gegrillt schmecken sie am besten ! Dazu serviert man traditionell die köstlichen Frühkartoffeln von der Insel Noirmoutier mit der ebenfalls dort produzierten Salzbutter…ein echter Genuss, typisch, einfach, gesund und noch dazu sehr preiswert.
Die kleineren Fische werden seit 1887 in der Konservenfabrik Gendreau/La Perle des Dieux verarbeitet und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in wunderschön dekorierten Dosen angeboten. Wie guter Wein, entfalten sie ihr wahres Aroma nach 3 bis 4 Jahren, wobei man die Dosen alle 6 Monate umdrehen sollte. Ein tolles Souvenir aus Ihrem Urlaub an unserer Küste.
Weitere Produkte finden Sie in den Delikatessläden der Vendée und außerhalb des Departements sogar bis nach Paris.
Und wer mehr über die Geschichte der Sardine und der Sardinenfischerei in Saint Gilles erfahren und dazu leckere Produkte kosten möchte, dem empfehle ich einen Besuch in der « Conserverie La Perle des Dieux ».
Mehr Infos finden Sie unter http://www.laperledesdieux.com/
Abenteuerparks und Hochseilgärten gibt es mehrere in der Vendée, und alle haben sie andere, spezielle Attraktionen aufzuweisen. Mir jedoch hat es ganz besonders « Le Grand Défi » in St. Julien des Landes angetan. Ganz idyllisch und abgeschieden wurde der Park inmitten eines Waldes mit zum Teil 400jährigen Eichen angelegt. Natur pur ! Hier klettern Sie in Begleitung vom Gezwitscher der Vögel in manchmal schwindelerringende Höhen, bevor Sie auf Megaseilrutschen über die Naturteiche sausen. Einfach genial ! Und in diesen Genuss kommen sogar Kinder ab 6 Jahren.
11 verschiedene Parcoure mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden versprechen viel Spass für jedes Alter (« parcours pitchoun » ab 2 Jahren !) und jedes Niveau. Die ganz Sportlichen finden in den Parcouren « Sportif » und « Défi » eine große Herausforderung.
Die Sicherheit der Besucher ist oberstes Gebot. Parcoure und Material werden regelmäßig getestet und erneuert. Alle Betreuer sind diplomiert und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Nehmen Sie sich Zeit. Sie können alle Parcoure unbegrenzt wiederholen und hier in Ruhe einen ganzen Tag verbringen, wenn Sie es wünschen. Vor Ort finden Sie einen Imbiss und Picknickplätze, sowie schöne Spazierwege. Sie werden sehen, es tut gut, ab und zu wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und Ihre Muskeln zu entspannen.
Auf dem selben Gelände finden Sie die größte Paintball-Anlage der Vendée. Besonders bei Jugendlichen und Vereinen beliebt, wird auch diese Aktivität von einem geschulten und kompetenten Team betreut. Die Gruppen werden vor Ort gebildet. Sie können also ohne Bedenken auch allein oder zu zweit diesen Spaß wagen, wie mein 14jähriger Sohn mit einem Freund. Abschließender Kommentar am Ende des Tages : Supercool !!! Wann kommen wir wieder ?
Weitere Infos und Öffnungszeiten finden Sie unter www.grand-defi.com
Der Nationalfeiertag am 14. Juli erinnert an den Sturm der Bastille im Jahre 1789 wird in Frankreich nach wie vor gebührend gefeiert. Zahlreiche Kommunen organisieren dazu Volksfeste und Bälle, die traditionell mit einem Feuerwerk ausklingen.
In unserer Gegend empfehle ich Ihnen zwei ganz besondere Ereignisse :
Am 13. Juli findet vor der historischen Kulisse der Burgruine in Commequiers ein wunderschönes Licht- und Tonspiel mit einem eindrucksvollen Feuerwerk statt. Um 21:45 Uhr führt ein Laternenzug von der Kirche bis zum Burgpark, bevor um 23 Uhr das eigentliche Schauspiel beginnt und die imposante Ruine und ihre Geschichte mit zauberhaften Lichteffekten zum Leben erweckt. Die magische und intime Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes lockt jedes Jahr um die 3000 begeisterte Besucher an. Nehmen Sie besser ein Kissen mit, denn Sie werden schnell von anderen Zuschauern aufgefordert, sich ins Gras zu setzen.
Am 14. Juli erstrahlt Saint Gilles Croix de Vie bei einem riesigen pyromusikalischen Schauspiel im Glanz hunderter Raketen, Fontänen und sonstiger Leuchtkörper. Rythmisch, farbenprächtig und einfach überwältigend !
Mein Tipp : Kommen Sie schon am frühen Abend, um Parkprobleme zu umgehen. Am Hafen finden Sie zahlreiche Restaurants und Bars, in denen Sie gemütlich auf den Beginn der Veranstaltung warten und sich so die besten Plätze ergattern können. Das Feuerwerk wird direkt gegenüber über dem Fluss La Vie gezündet.
Leckere Crêpes und Galettes gibt’s in der Crêperie « Les Chouans », die Bar « L’Escale » bietet zahlreiche Biersorten an, u.a. Biere der einzigen Brauerei der Vendée « Mélusine », und im KF du Port finden Sie erfrischende Cocktails bei musikalische Unterhaltung.
Sollten Sie erst später anreisen, brauchen Sie nicht enttäuscht zu sein : am 20. Juli findet ein weiteres pyromusikalisches Feuerwerk statt, dieses Mal über dem Atlantik am Strand von Sion (Saint Hilaire de Riez) !
Pflanzenliebhabern und Gartenfans empfehle ich einen Besuch im Jardin des Olfacties, im Hinterland von Saint Gilles Croix de Vie. Dieser 5 ha große botanische Geruchgarten mit über 3500 Pflanzenarten umhüllt Sie schon bei Ihrer Ankunft mit herrlichen Düften, die Sie auf Ihrem Spaziergang durch die unterschiedlichen « Duftkammern » nicht mehr verlassen.
Nutz- und Kräutergärten verbergen richtige Schätze, die zur Grundlage für Aromatherapien und Parfumerzeugung dienen. Von Mitte Juni bis Ende August können Sie dienstags nachmittags sogar selbst bei der Destillation und Herstellung ätherischer Öle zuschauen.
Ihr Spaziergang führt Sie durch einen wunderschön angelegten Mineralgarten, bevor Sie in eine wahre grüne Oasis eintauchen, das sogenannte Tal der Erlen (la vallée des Aulnes). An heißen Sommertagen ist es hier herrlich frisch, und die beruhigende Stille wird lediglich von quakenden Fröschen, summenden Insekten oder singenden Vögeln unterbrochen.
Entdecken Sie ebenfalls das tropisches Gewächshaus und schlendern Sie durch den japanischen Garten, die « Höllenpassage » mit ihren giftigen Pflanzen und den Rosengarten mit an die Hundert Varietäten und ebenso vielen magischen Düften.
Im « Parfum-Theater » (le théâtre des parfums) finden Sie eine Ausstellung über Insekten, sowie verschiedene Ateliers und Aktivitäten für die ganze Familie. Sie werden feststellen, dass Insekten in diesem Park eine große Rolle bei der Bekämpfung von Schädlingen spielen. Seit einigen Jahren schon wird hier gänzlich auf chemische Produkte gegen Ungeziefer und Unkraut verzichtet.
Poesie, Musik, Theater, Malerei … den ganzen Sommer über dient der Jardin des Olfacties originellen Veranstaltungen als friedvolle Kulisse.. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die « Féerie de Lumières » mittwochs und freitags im Juli und August bei Einbruch der Nacht, wenn unzählige Lampen und Lichter den Park in eine zauberhafte Atmosphäre tauchen.
« Rendez-vous aux jardins » vom 1. –3. Juni ! Der Jardin des Olfacties nimmt neben 33 anderen Parks und Gärten der Vendée ebenfalls an diesem Ereignis teil und bietet seinen Besuchern um 20% ermäßigte Eintrittspreise (gratis für Kinder unter 12 Jahren).
Planen Sie ca. 2 Stunden für die Besichtigung ein und wählen Sie einen sonnigen Tag, um Charme und Schönheit dieses Gartens in vollen Zügen genießen zu können. Ihre Sinne werden begeistert sein !
Weitere Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen, sowie Öffnungszeiten und Preise finden Sie unter http://www.lejardindesolfacties.com
Am Samstag, den 19.05.2012 ist es wieder soweit. Dann öffnen über 3000 Museen in ganz Europa ihre Türen zu einem abendlichen Besuch und lassen ihre Schätze in einem ganz besonderen Licht erstrahlen.
Da macht auch die Vendée keine Ausnahme. Museen, Abteien und Ökomuseen bieten an diesem Abend zahlreiche Animationen an und laden ihre Besucher zu einer originellen Entdeckung der überaus reichen historischen und kulturellen Vergangenheit der Vendée ein.
Führungen, Ausstellungen, Theater, Ateliers, Tanz, Musik…ein
Rendez-Vous für die ganze Familie, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Eintritt frei !
Mein persönlicher Tipp :
L’Historial de la Vendée in Les Lucs-sur-Boulogne
http://www.historial.vendee.fr
Das Museum für zeitgenössische Kunst Le Musée de l’Abbaye Sainte Croix in Les Sables d’Olonne
http://www.lemasc.fr
Das Museum des Malers Charles Milcendeau in Soullans
http://www.musee-milcendeau.fr/
Das Ökomuseum La Bourrine du Bois Juquaud in St. Hilaire de Riez
http://www.sainthilairederiez.fr/module-Contenus-viewpub-tid-9-pid-149.html
Für weitere Informationen stehen Ihnen die jeweiligen Fremdenverkehrsämter zur Verfügung : http://www.vendee-tourismus.de/prak...
Mit dem Einzug des Frühlings und der ersehnten langen Tage stehen in der Vendée zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Einer der kulturellen Höhepunkte an der Vendée-Küste ist La Déferlante de Printemps. Vom 16. bis 21. Mai verwandeln sich Strassen und Plätze vieler Badeorte in regelrechte Freilichtbühnen und lassen Platz für jegliche Art von Straßenkunst. Auch die 6. Auflage dieses Festivals verspricht wieder viel Unterhaltung und Spass für alle. Denn auch dieses Jahr finden sich wieder namhafte Truppen aus ganz Frankreich zusammen, um uns von Noirmoutier bis La Tranche sur Mer mit ihren anspruchsvollen Einlagen und Vorführungen zu begeistern. Theater, Akrobatik, Musik, Tanz, Poesie, Humor…da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei !
Das detaillierte Programm finden Sie unter http://www.ladeferlante.com
Sollten Sie dieses Frühjahrsfestival nicht miterleben können, seien Sie beruhigt : es gibt ebenfalls eine Sommervariante im Juli/August.
Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Vielen Dank für Ihre schönen Erinnerungen. In welchen Jahren haben Sie St. Gilles gekannt? Der Ort hat sich zu einem schönen und lebendigen Hafenstädtchen entwickelt, wobei viel für den Tourismus getan wird. Auch das Umland hat sich sicher sehr verändert seit Ihrem letzten Besuch, aber der Atlantik ist immer noch da! Ich freue mich sehr, in dieser herrlichen Gegend wohnen zu können. Kommen Sie doch bald einmal wieder, es lohnt sich wirklich! Herzliche Grüsse aus der Vendée.
Wir kennen die Vendee noch aus der Zeit des alten Hafens in St. Gilles.Damals gab es noch Rotwein , den man sich selbst aus Fässern literweise abfüllen konnte.Auch unsere Freunde, die wir zum Mitfahren annimierten , sind heute noch von den freundlichen Menschen dort, begeistert..Leider mußte " unser" Campingplatz, " La petite Tenue", einer Bebauung weichen. Unsere Kinder sind aber der Region treu geblieben.Alle freuen sich, daß diese Region zügig erschlosssen worden ist.
Bei der Wahl Ihres Urlaubsziels spielt das Klima sicherlich eine große Rolle. Ein verregneter Urlaub kann uns schnell die gute Laune verderben und die so lang erwartete Erholungspause zu einem Alptraum für die ganze Familie werden lassen.
Wer ein mildes Klima und viel Sonne sucht, der ist bei uns genau richtig ! Dieses Jahr haben Temperaturen über 20°C schon im März die ersten Urlauber angelockt, und es ist nicht selten, dass wir noch im Oktober die herrlichen Strände zum Sonnen und Baden nutzen.
Die Vendée ist das sonnigste Departement der französischen Atlantikküste und gehört mit über 2000 Sonnenstunden pro Jahr überhaupt zu den sonnigsten Departements in ganz Frankreich, gleich nach den südlichen Regionen am Mittelmeer !
Mit 250 Kilometern Küste, davon 140 Kilometer Strand, bietet unser Departement ideale Bedingungen für einen erholsamen Badeurlaub. Von der Insel Noirmoutier im Norden bis nach L’Aiguillon sur Mer im Süden erstrecken sich kilometerlange, seicht abfallende Sandstrände und unzählige kleine Buchten, die viel Spaß für die ganze Familie versprechen. Sicheres Baden – die meisten Strände werden außerdem im Juli und August überwacht – und eine hervorragende Wasserqualität (fast allen Stationen wurde die blaue Flagge verliehen) machen unsere Badeorte so beliebt. Die Wassertemperaturen überschreiten zwar selten 21°C, aber dafür haben wir oft herrliche Wellen, die alle Wassersportfans begeistern.
Es ist nicht ohne Grund, dass jährlich rund fünf Millionen Besucher die Vendée als Urlaubsziel auswählen. Kommen Sie uns doch auch bald einmal besuchen !
Kein Aufenthalt in der Vendée ohne einen Besuch des legendären Erlebnisparks Le Puy du Fou !
Mit rund 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr gehört Le Puy du Fou zu den meistbesuchten Parks in ganz Frankreich. Originalität, Authentizität, Wunderwerk der Technik mit künstlerisch und historisch anspruchsvollen Darstellungen, musikalische und theatralische Glanzleistungen…die Liste ist noch sehr lang und die Beschreibung dennoch unvollständig !
Im März wurde Le Puy du Fou mit dem « Thea Classic Award 2012 » in Los Angeles belohnt, dem Oscar der besten Themenparks der Welt !!!
Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie !
Mein Tipp : versuchen Sie nicht, alles an einem Tag zu schaffen. Bedenken Sie, dass der Park 50 ha gross ist und Sie viel laufen werden. Nehmen Sie sich Zeit, alle Veranstaltungen und Anlagen zu entdecken. Denn neben den hauptsächlichen Schauspielen lohnt es sich ebenfalls, durch die mittelalterlichen Dörfer zu schlendern und den traditionellen Handwerkern bei ihrer Arbeit zuzuschauen.
Wunderschöne Gartenanlagen, Tiere, Wasserspiele und Attraktionen für Kinder …in Le Puy du Fou verbergen sich überall Überraschungen !
Der Park selbst bietet originelle Unterkünfte, wie zum Beispiel die Clovis-Inseln mit ihren Pfahlbauten oder die Galloromanische Villa. Für Ihr leibliches Wohl wird in einer der typischen mittelalterlichen Tavernen gesorgt. Sie können anschliessend ganz in Ruhe und mit neuen Kräften die grandiose Abendveranstalung « La Cinéscénie » genießen, ohne dabei an die Rückfahrt denken zu müssen.
Sie haben es verstanden : an Le Puy du Fou kommen Sie bei Ihrem Aufenthalt in der Vendée nicht vorbei. Aber unter uns, ich kenne niemanden zwischen 4 und 80 Jahren, der nicht begeistert war !
Alle weiteren Information finden Sie unter http://www.puydufou.com/de. Tagesbesuche und Aufenthalte können Sie ebenfalls bei Vendée Tourisme reservieren.
Wer auf der Suche nach natürlichen und typischen Produkten aus der Vendée ist, darf sich einen Besuch in « La Maison du Terroir » in Brem sur Mer nicht entgehen lassen. Hier findet man so ziemlich alles, was Herz und Magen begehren !
Mit viel Liebe und Leidenschaft vertreiben die Besitzer Lydie und Patrick kulinarische Köstlichkeiten von mehr als 40 Produzenten aus der Vendée : Obst, Gemüse, Geflügel, Fleisch, Eier, Meeresprodukte, Milchprodukte, Konserven, Teigwaren und vieles mehr finden hier ihren Platz. Oberstes Gebot bei der Auswahl der Hersteller ist der Respekt von Natur und Saison. Wer im Dezember Erdbeeren sucht, ist hier an der falschen Adresse. Hier findet man eher ein Wurmloch im Apfel, eine Feder an der Eierschale, Joghurt mit echten Früchten und Crème fraîche, die nach frisch gemolkener Milch schmeckt.
Eine natürliche Tierhaltung mit langsamem Wachstum und der Verzicht auf chemische Zusätze sind einzig und allein Garant für Qualität und Geschmack !
Vergessen Sie nicht, den hinten angrenzenden Weinkeller zu besuchen. Als ehemaliger Sommelier hat Patrick vor einigen Jahren die « Union des Grands Fiefs de Brem » gegründet, die fünf Weinbauern des in 2011 mit dem Gütesiegel A.O.C. ausgezeichneten Anbaugebiets Brem vereinigt. Auch bei der Weinherstellung steht ein großes Umweltbewusstsein im Vordergrund. Langsam heranwachsende und voll ausgereifte Trauben machen Weiss-, Rosé- und Rotweine aus diesem einzigartigen Gebiet zu einem wahren Genuss.
Die « Domaine Saint Nicolas » von Thierry Michon bietet Demeter-Weine an, wobei die Auslese « Le Haut des Clous » in 58 Sterne Restaurants in 17 Ländern vertreten ist.
Als besonderes Souvenir aus dem Anbaugebiet Brem empfehle ich Ihnen Patricks Stolz, die « Trousseminette », aus eigener Herstellung. Ein köstlicher und typischer Aperitiv aus der Vendée ! Hmmm… (siehe Artikel « Troussepinette und Préfou)
Kann man da nicht auf einen Besuch im Supermarkt verzichten ?
Die Vendée feiert im Juni ihren 1000. Radweg-Kilometer und steht mit ihrem hervorragend ausgebauten Radwegnetz an 1. Stelle der französischen Departements !
Es ist nunmehr möglich, die gesamte Vendée per Fahrrad zu erkunden und auf diese Weise sicher und in Ruhe Natur, Meer, Wald und Bocage zu geniessen. Nahezu alle Kantone bieten außerdem Rundradwanderwege an, die es ermöglichen, auch mit kleineren Kindern eine unbeschwerliche Radtour zu machen. Dabei führt Ihre Fahrt garantiert an einer der zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei oder bietet Ihnen einen herrlichen Blick auf schöne und abwechslungsreiche Landschaften. Die Wege sind alle sehr gut ausgeschildert und lassen Sie Ihr Ziel nicht verfehlen !
Weitere große Ereignisse erwarten in diesem Sommer alle Fahrradfans in der Vendée. So erscheint am 23. Juni die App « La Vendée à vélo ». Radwanderkarten, Fahrradverleih, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr ermöglichen es Ihnen dann, ganz leicht per Smartphone Ihre Touren zu planen. Anbieter mit einem speziellen Fahrradempfang können außerdem bald das Siegel « Accueil vélo » erwerben und dazu beitragen, das umfassende Angebot in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen.
Und ein ganz besonderer Höhepunkt in der Vendée wird die Einweihung der Vélodyssee am 30. Juni. Fahrradglobetrotter werden begeistert sein ! Diese europäische Randwanderroute verbindet in unmittelbarer Küstennähe Norwegen mit Portugal. Rund 1200 km führen durch Frankreich, wobei sich die Vendée über 200 km von einer ihrer schönsten Seiten zeigt !
Da kann man doch nur noch « tous à vélo » sagen ! Eine tolle Gelegenheit, den teuren Benzinpreisen zu entkommen und dabei noch etwas für die Gesundheit zu tun, finden Sie nicht ?
La Clef Verte («Grüner Schlüssel») ist ein internationales Umweltzertifikat, das Einrichtungen verliehen wird, die sich für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen. Umweltgerechte und gesundheitsbewusste Unternehmensführung steht an erster Stelle, wobei auf Qualität und Service nicht verzichtet werden muss.
In der Vendée wurden bisher 13 Campingplätze mit diesem Ökosiegel ausgezeichnet.
Strom- und wassersparende Maßnahmen (Energieerzeugung durch Solarzellen für Heizung, Beleuchtung, wassersparende sanitäre Anlagen…), Abfalltrennung und Wiederverwertung, Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel und vieles mehr gehören zu den strengen und regelmäßig kontrollierten Kriterien. Der Erhalt und die Anpassung an Natur und Umwelt spielen hier eine sehr große Rolle. So findet man auf diesen Campingplätzen oft eine reiche Pflanzenwelt und große Plätze, die von Bäumen und blühenden Sträuchern umgeben sind und somit für mehr Intimität sorgen. Entspannung und Ruhe sind oberstes Gebot ! Was gibt es schöneres, als morgens mit Vogelgezwitscher anstatt Straßenlärm geweckt zu werden ?
Kinder- und familienfreundliche Einrichtungen, die unmittelbare Nähe zu Rad-oder Wanderwegen, ein Angebot an natürlichen und ökologischen Produkten…(die Liste ist noch sehr lang) gehören bei diesen Campingplätzen einfach dazu.
Eine Idylle abseits vom Massentourismus !
Mein persönlicher Tipp :
Camping La Forêt 4* (Saint Jean de Monts) Bewusst klein gehalten, paradiesische Lage mit direktem Zugang zum feinen Sandstrand, viele Freizeitangebote und Aktivitäten in unmittelbarer Nähe, Radweg und Fahrradverleih, beheizter Pool, Partner des ADAC seit 1999. Wiebke und Grégory sorgen für einen herzlichen Empfang in deutscher Sprache! Weitere Informationen finden Sie unter www.hpa-laforet.com.
Domaine des Renardières 3* (Notre Dame de Riez) Weitläufige Plätze inmitten intakter Natur, Ruhe und Entspannung im Grünen, etwa 7 km vom Atlantik entfernt, unmittelbare Nähe zum Sumpfgebiet, Freizeitangebote und Aktivitäten vor Ort oder in der Nähe, beheizter Pool. Ökologische Einrichtungen und großes Umweltbewusstsein. Caroline und Bernard freuen sich auf Ihren Besuch, wobei Caroline es nicht scheut, fleißig deutsch zu lernen ! Weitere Informationen finden Sie unter http://www.camping-renardieres.com/. Eine neue Internetseite ist in Vorbereitung.
Saint André Goule d’Oie, ein verschlafenes Örtchen mit 1800 Einwohnern im Nordosten der Vendée, erwacht jedes Wochenende mit Glanz und Glitter und viel Stimmung zum Leben. Denn genau hier, wo man es am wenigsten vermutet, haben Isabelle und Jean-Louis Audebrand nach langjähriger Music-Hall-Erfahrung in Paris (sie als Tänzerin, er als Journalist) im Oktober 2011 ihr Kabarett « La Belle Entrée » eröffnet.
Mit Begeisterung haben wir Botschafterinnen der Vendée die herzliche Einladung angenommen und einen fantastischen Abend verbracht, für den ich mich auf diesem Wege nochmals bedanken möchte.
Beim Einlass gegen 19.30 Uhr lässt es sich Jean-Louis nicht nehmen, alle Gäste persönlich zu begrüßen und sie in den festlichen Saal zu führen. Dort wird an langen Tischen ein leckeres Abendessen serviert, wobei mehrere Menüs inkl. Getränke zur Auswahl stehen. Für diejenigen, die es wünschen, gibt es natürlich auch Champagner ! So haben wir in freudiger Erwartung das Essen genossen und dabei Bekanntschaft mit unseren Tischnachbarn gemacht, bevor die Show um 22 Uhr begann.
Mitreißende Musik, hervorragende Tänzer mit internationaler Karriere, über 200 Kostüme mit wenig Stoff, aber dafür umso mehr Federn und Strass, Gesang, Humor und Zauberei haben uns mehr als zwei Stunden in die magische Atmosphäre der größten Pariser Music-Halls eintauchen lassen. Eine Reise rund um die Welt führt nach Rio, New York oder in den Orient und findet ihren Höhepunkt im allseits erwarteten French Cancan. Die Choreografien wurden von Isabelle selbst erdacht und einstudiert. Eine Augenweide für alle Gäste, denn hier zeigen Tänzerinnen und Tänzer viel freie Haut und durchtrainierte Körper ! Aber auch Jean-Louis und der Zauberer (französischer Meister 2011 !) beweisen viel Talent und sorgen für Überraschungen…
…kurzum, ein einzigartiges Erlebnis, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten !
Informationen und Reservierungen : www.labelleentree.com
Ganzjährig an Wochenenden und in der Woche zusätzlich für Gruppen geöffnet (außer Juli und August, genaue Daten bitte erfragen).
Dem Pferd und Pferdetourismus wird in der Vendée ein immer grösserer Platz eingeräumt. Zahlreiche Pisten für Pferde führen durch Wälder, Moor und Dünen bis an den Strand. Ruhe und Natur pur, weit ab von Straßen und Menschenmengen. Adressen für Reitkurse, Ausritte und Ferien auf einem Reiterhof oder Bauernhof finden Sie unter http://www.vendee-tourisme.com/sear... .
Ich muss sagen, dass mich diese Tiere immer beeindruckt haben und ich es bisher noch nicht gewagt habe, mich in einen Sattel zu schwingen. Aber immer häufiger überkommt mich die Lust, diese andere Art, unsere schönen Landschaften zu entdecken, auch einmal auszuprobieren.
Wer wie ich jedoch lieber « von unten » in die Welt der Pferde und der Reitkunst eintauchen möchte, dem empfehle ich ein Besuch im Gestüt der Vendée « Le Haras de la Vendée » in La Roche sur Yon. Hier finden Sie das weltweit einzige Pferde-Konservatorium und erleben Zuchtpferde, Poneys und Esel bei ihrer täglichen Arbeit : Dressur, Training für Rennen, Springen und Fahrsport (Fahren mit Kutschen und Wagen). Sie können ebenfalls verschiedene Berufe um das Pferd entdecken. Nicht nur Reiter, sondern auch Hufschmiede, Sattler, Kutscher, Züchter und Stallburschen erzählen gern von ihrer Tätigkeit im Gestüt.
Ganzjährig geöffnet für Besichtigungen, werden vor allen Dingen im Juli/August, sowie um Weihnachten, Animationen angeboten. Pädagogische Ateliers um das Pferd, Reitvorführungen und ein wunderschönes Schauspiel in der Weihnachtszeit, das Talent und Arbeit der Tiere und ihrer Dresseure in einer künstlerisch anspruchsvollen Aufführung poetisch zur Wirkung bringt.
Ich verspreche Ihnen einen interessanten und lehrreichen Besuch für die ganze Familie !
Weitere Information finden Sie unter http://haras.vendee.fr oder http://www.vendee-tourismus.de/ (Sehenswürdigkeiten, Zoos und Tiere).
Und ich selbst stehe Ihnen natürlich auch wie immer zur Verfügung.
Die Insel Yeu gehört für mich mit zu den schönsten Ausflugszielen in der Vendée, und Sie sollten einen Besuch unbedingt einplanen !
Ungefähr 20 km von der Küste gegenüber von Saint Jean de Monts gelegen, ist Yeu mit rund 23 km² Fläche die Kleinere der beiden Vendée-Inseln.
Ganzjährige Schiffsverbindungen ab Fromentine, von April bis September auch ab Saint Gilles Croix de Vie, bringen Sie in 30-45 min in den Hauptort Port Joinville. Schon bei Ihrer Ankunft tauchen Sie in die so typische Inselatmosphäre ein. Hier konzentrieren sich Cafés und Restaurants und bieten von ihren Terrassen einen wunderschönen Blick auf den Hafen. Die Fischerei gehört mit dem Tourismus zu den wichtigsten Aktivitäten der Insel.
Wer sofort auf Entdeckung gehen und dem Trubel schnell entgehen möchte, findet leicht eine der zahlreichen Fahrradvermietungen, denn per Fahrrad (mit Anhänger für Kleinkinder) können Sie Yeu am besten erkunden. Eine detaillierte Karte der Insel gibt’s dazu, und wenn Sie immer der Küste entlang fahren, können Sie sich sowieso nicht irren.
Auf geht’s ! Die Umrundung der Insel beträgt 40 km und lässt sich an einem Tag locker bewältigen. Keine Berge, der höchste Punkt beträgt 32 m! Radwege oder wenig befahrene Pisten führen Sie im Nordwesten durch wilde Küstenlandschaften, die sehr an die Bretagne erinnern, vorbei an Leuchttürmen, Dolmen, Menhiren und verschiedenen Aussichtspunkten. Weiter im Westen treffen Sie auf die eindrucksvolle Festung « le Vieux Château » aus dem 14. Jahrhundert, bevor Sie in den malerischen Hafen « Port de la Meule » mit seiner weissgetünchten Kapelle gelangen, wo Sie unbedingt eine Rast machen sollten. Fotografen kommen hier garantiert auf ihre Kosten !
Die Felsküste wird nun immer häufiger von kleinen, traumhaften Sandbuchten durchtrennt, wobei die « Anse des Soux » dem Begriff « Paradies » meiner Meinung nach sehr nahe kommt. Ein bisschen Entspannung am Strand oder ein Bad im glasklaren, türkisblau schimmernden Wasser wird Sie wieder zu neuen Kräften kommen lassen.
Auch ein Abstecher ins Innere der Insel lohnt sich. Inmitten naturbelassener Moorlandschaften erstrecken sich wunderschöne Dörfer mit kleinen Gässchen, gesäumt von Stockrosen und Feigenbäumen. Etwas ausserhalb von Port Joinville stoßen Sie auf die im 19. Jahrhundert erbaute Zitadelle, die abwechselnd als Gefängnis und Kaserne diente.
Vielleicht bleibt noch ein wenig Zeit, bevor Ihr Schiff wieder abfährt ? Dann genießen Sie einen Spaziergang durch das Hafenstädtchen mit den kleinen Boutiquen.
Wer sich mehr Zeit lassen möchte, dem stehen zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung : Hotels, Fremdenzimmer, Ferienhäuser und ein Campingplatz. Und vergessen Sie nicht, ein typisches Fischgericht zu kosten. Hier haben Sie die Qual der Wahl und können sich auf Frische und Qualität verlassen !
Wenn Sie Fragen haben, reagieren Sie einfach auf den Artikel. Ich freue mich schon darauf, Ihnen mit weiteren Anregungen und Auskünften zur Seite zu stehen !
Eine besonders schöne Idee für einen Familienausflug ist das «Vélo-Rail» in Commequiers.
Sie fahren dort mit einer Draisine auf einer 10 km langen ehemaligen Eisenbahnlinie zwischen Commequiers und Coëx.
Vergessen Sie nicht zu frühstücken, denn hier brauchen Sie einige Energie (und festes Schuhwerk), wenn Sie es bis zur Endstation schaffen möchten. Und so eine Draisine ist ganz schön schwer…
Eine tolle Fahrt durch Wald und über Brücken, die uns jedes Mal viel Spaß und Muskelkater bereitet !
Als absoluter Fan wunderschöner Naturlandschaften, muss ich Ihnen einfach einen Besuch am Strand « Le Veillon » empfehlen. Südlich von Les Sables d’Olonne bei Port Bourgenay / Talmont St. Hilaire gelegen, erstreckt sich diese große Lagune bis hin zum Delta des Flüsschens « Le Payré » und bietet Ihnen einen herrlichen Blick auf den umliegenden Pinienwald, weißen Sandstrand und den blauen Ozean.
Dieser Ort lädt ein zum Sonnenbaden, Picknicken, Wandern, Reiten, Segeln, Kitesurfen und vieles mehr…kurzum ein richtiges Paradies mit naturbelassener und unbebauter Küste.
Sehr beliebt in der Hauptsaison, lohnt es sich, diesen Strand in ruhigeren Zeiten zu entdecken. Sogar im Oktober habe ich hier einen wunderschönen, entspannenden Tag bei ca. 25°C genossen.
Die Vendée ist eben ein Urlaubstipp für das ganze Jahr !
Die Vendée ist bekannt für ihre hervorragenden Austern « huîtres Vendée-Atlantique ». Die Konditionen für die Austernzucht sind hier ideal. Das milde Klima, eine sehr gute Wasserqualität, bei Ebbe weite freigelegte Zonen und die bei Flut gut bewässerten Kanäle des Moores, sorgen für eine schnelle Vermehrung des Planktons, von dem sich die Austern hauptsächlich ernähren.
So haben sich seit den fünfziger Jahren drei große Zuchtgebiete entwickelt : die Bucht von Bourgneuf und die Insel Noirmoutier im Norden, sowie die Bucht von L’Aiguillon im Süden. Hier werden jährlich rund 10 000 Tonnen Austern gezüchtet.
Für uns Deutsche sind rohe Meeresfrüchte im Allgemeinen etwas gewöhnungsbedürftig, und so hat es mich auch einige Überwindung gekostet, meine erste Auster zu schlürfen. Aber mittlerweile sind diese jodhaltigen, vitaminreichen und kalorienarmen Tierchen für mich zu einem regelrechten Genuß geworden.
Die Austernsaison zieht sich über alle Monate mit « r » hin, also von September bis April, und findet ihren Höhepunkt zum Jahresende. Kein Festessen ohne Austern, ganz gleich, ob sie roh nur mit Zitrone oder Weinessig mit feingeschnittenen Schalotten serviert werden, oder überbacken mit Knoblauchbutter, Petersilie, Weißwein und Paniermehl.
Nahezu alle Züchter bieten vor Ort einen Direktverkauf an. Wer sich aber die (manchmal blutige) Arbeit des Öffnens dieser widerspenstigen Gehäuse ersparen möchte, kann die Austern auch an Ort und Stelle genießen, begleitet von einem Glas trockenen Weißweins.
Eine tolle Adresse ist zum Beispiel « P’tit Louis » auf Noirmoutier, zwischen La Guérinière und Noirmoutier en l’Ile. Hier werden bei guter Laune auf einer sonnigen Terrasse (selbst im November !) inmitten des Sumpfgebiets, neben Austern auch andere Meeresfrüchte serviert. Sie können dazu viele andere lokale Produkte entdecken und erwerben, wie zum Beispiel das geschätzte Salz aus Noirmoutier oder die leckeren, mit Noirmoutier-Salz gewürzten Karamelbonbons.
Der Apéritif ist in Frankreich wichtiger Bestandteil der Mahlzeiten. Da macht auch die Vendée keine Ausnahme. Diese gesellige Versammlung vor dem Essen kann sich bis zu Stunden hinziehen und dabei die eigentliche Mahlzeit selbst ersetzen.
Typisches Getränk in der Vendée ist die « Troussepinette », auch « vin d’épines » genannt, ein mit Schwarzdorntrieben aromatisierter Rotwein, der je nach Qualität einen Alkoholgehalt bis zu 20° entwickeln kann. Eine geschmackliche Variante dazu ist eine Mazeration aus Weißwein mit Pfirsichblättern.
Natürlich muss der Flüssigkeit auch etwas Festes entgegen gesetzt werden. Gern wird dazu das « Préfou » serviert, ein aufgebackenes Weißbrot mit Knoblauch und Butter. Mittlerweile werden neben dieser traditionellen Form auch andere Geschmacksrichtungen angeboten, zum Beispiel Tomate oder Ziegenkäse.
Sehr lecker…aber mit Vorsicht zu genießen (ich denke dabei vor allem an die Troussepinette). A votre santé !
Commequiers, ein kleiner lebendiger Ort in der Nähe von Challans, bietet eine besondere Sehenswürdigkeit : sein mittelalterliches Schloss mit acht Türmen. Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts von Louis de Beaumont erbaut, wurde es im Jahre 1628, wie viele andere Schlösser in der Region, unter Befehl des Kardinals Richelieu teilweise wieder abgerissen. Sie haben freien Zugang zum Park und können die eindrucksvolle Ruine mit ihrem Burggraben von außen bewundern.
Bis in 2010 wurden bei den « Médiévales », ein 2-tägiges mittelalterliches Fest Anfang August, alte Traditionen wieder lebendig. Bogenschützen, Feuerschlucker und Ritter spielten in zahlreichen Darbietungen das tägliche Leben am Hof nach. Ein großes Licht- und Tonschauspiel, das unter Mitwirkung von mehr als 100 freiwilligen Statisten realisiert wurde, schloss dieses überaus beliebte Fest wunderbar ab. Vielleicht bringt 2012 eine neue Edition ?
Ein weiterer Höhepunkt ist das alljährliche Feuerwerk zur Feier des französischen Nationalfeiertages. Am Abend des 13. Juli erstrahlt die Ruine in allen Farben und wird die eindrucksvolle Kulisse für ein fast 30-minütiges wunderschönes Schauspiel. Während die Rauchschwaden langsam über Felder und Wälder ziehen, hallen die « Ohs » und « Ahs » der begeisterten Zuschauer in den alten Steinen nach. Lassen auch Sie sich verzaubern, es lohnt sich !
Das Angebot an den unterschiedlichsten Unterkünften ist sehr umfangreich. Die Vendée ist das Département mit der größten Anzahl an Campingplätzen in ganz Frankreich. Nahezu alle Plätze bieten die begehrten Mobilhomes an, dazu Pools und je nach Kategorie Animationen für Groß und Klein.
Mein persönlicher Tipp ist jedoch das « gîte » (Landhaus) oder « chambre d’hôte » (Gästezimmer). Wenn Sie Natur lieben und Ruhe suchen, jedoch Komfort nicht missen möchten, sind diese Unterkünfte eine ideale Lösung. Umgebaute Scheunen, ehemalige Mühlen, alte Herrenhäuser, meistens mit regional typischen Einrichtungen, sind wunderbare Ausgangspunkte für Ausflüge und Besichtigungen, weitab vom sommerlichen Trubel der Campingplätze. Die gastfreundlichen Besitzer öffnen Ihnen gerne ihre Türen und stehen Ihnen mit Empfehlungen und Erklärungen zur Seite. Beim Frühstück (chambre d’hôte) werden oft hausgemachte Konfitüren und Eier von eigenen Hühnern serviert. Einige « chambres d’hôte » bieten ebenfalls ein « table d’hôte » (Gästetisch) an. Lassen Sie sich mit typischen regionalen Gerichten verwöhnen und entdecken Sie die wahren Geheimnisse der Vendée !
Nach dem Riesenevent 2011, dem Start der Tour de France in der Vendée mit insgesamt drei Etappen, laufen schon jetzt die Vorbereitungen für das nächste große internationale Ereignis : der « Vendée Globe ».
Im November 2012 werden wieder an die 25 renommierte Skipper in Les Sables d’Olonne erwartet, um in mehr als 3 Monaten allein und ohne Assistenz, mit oft rauhen klimatischen Konditionen, die Welt zu umsegeln.
Tausende Zuschauer verfolgen fieberhaft das Rennen und bejubeln ihre Favoriten an den Kaimauern der Hafenstadt bei Abfahrt und Ankunft.
Wenn Sie auch an diesem einzigartigen sportlichen Schauspiel teilhaben möchten, sollten Sie bald Ihre Unterkunft reservieren !
Apremont, ein kleiner historischer Ort zwischen Challans und Coëx, liegt in einer sanften hügeligen Landschaft, umgeben von Wäldern und Wiesen, und bietet einen wunderschönen Kontrast zum Ozean.
Parken Sie am Fuße des Schlosses (neben der Bäckerei) und benutzen Sie den kleinen Fußweg, der hinauf zur imposanten Kirche führt. Von hier haben Sie einen herrlichen Blick auf das Renaissance-Schloss (einst mittelalterliche Festung aus dem 11. Jht.) mit seinen das Tal der Vie überragenden Türmen. Die Besichtigung des Schlosses ermöglicht Ihnen unter anderem, das herrliche Panorama von einem der Türme zu genießen und gibt Ihnen ebenfalls Zutritt zum Wasserturm mit einer Ausstellung zum Thema « Wasser ».
Der Schlosspark am Fuße des Schlosses mit Trimm-Dich-Pfad und Kletterwand ist Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen, wie das mittelalterliche Fest im Juli, Konzerte, Flohmarkt.
Ein « Muss » für meinen Sohn bleibt der Abstecher zum See, wo ein schöner Strand zum Spielen, Picknicken und Baden einlädt. Wenn wir dann noch eine Runde Minigolf spielen, einen Crêpe auf der Terrasse des Restaurants « Le Cabanon » essen oder – als ganz besondere Variante – eine Fahrt per Tretboot oder Kanu auf der Vie machen, wird der Tag ein voller Erfolg (für alle !).
In der Vendée gehört der Wind mit zu unserem täglichen Leben. Eine schöne Idee, diesem Thema einen Park zu widmen und diesen um die bis noch Anfang des 20. Jahrhunderts funktionierende Windmühle des Dorfes Notre Dame de Monts anzulegen.
Windräder, Windsäcke und originelle Maschinen laden zu einem lustigen und lehrreichen Entdeckungsspaziergang ein. Künstler aus der Umgebung stellen dazu den ganzen Sommer über ihre eigenen, überaus einfallreichen Kreationen aus.
Nutzen Sie, wie wir, einen der besonders windigen Tage, um in den vollen Genuss der Wirkung des Windes zu kommen. Hier bewegt sich einfach alles, bis hin zu den verschiedensten Gräsersorten, die eigenst du diesem Zweck angepflanzt wurden.
In den Oster- und Sommerferien werden zahlreiche Bastelateliers angeboten. Wer hat da nicht Lust, seinen eigenen Drachen zu bauen und ihn gleich am Strand steigen zu lassen?
Die Vendée ist mit ihren rund 140 km Strand und idealen Konditionen ein außerordentlich beliebter Ort, um sich im Segeln, Kite-Surfen, Strandsegeln oder Wellenreiten zu üben. Nicht umsonst findet alljährlich am bekannten Spot « La Sauzaie » in Brétignolles sur Mer der « Protest Vendée Pro » statt, eine wichtige Etappe der Surfweltmeisterschaften.
Und damit für die Nachfolge gesorgt ist, bieten einige « Collèges » (Mittelstufe von der 6.-9. Klasse) für ihre Schüler das Wahlwach « Surfen und Segeln » an. In den Wintermonaten wird viel Wissenswertes von Seemannsknoten bis zu Wendemanövern unterricht, bevor es im Frühjahr endlich ins Wasser geht, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Ein wunderschöner Wanderweg von Sion sur Océan bis Saint Gilles Croix de Vie an der « Corniche Vendéenne » ermöglicht ein überwältigendes Panorama auf Ozean und Felsküste, bei klarem Wetter sogar bis zur Insel Yeu.
Egal ob im Frühjahr oder Sommer, wo versteckte Sandbuchten zum Sonnen und Baden einladen, oder im Herbst, wenn die großen Fluten und Stürme einen Besuch am « Trou du Diable » zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen, dieser ca. 1 ½ stündige Spaziergang abseits der Küstenstraße lässt mich immer wieder neue Energien tanken. Natur pur, begleitet vom Geschrei der Möwen und dem Rauschen der Brandung.
Auf dem Weg : « Les 5 Pineaux », « Le Trou du Diable », der Leuchtturm « Phare de Grosse Terre », Panorama auf Saint Gilles Croix de Vie (Stadt, Hafen und Strände).
Es ist ebenfalls ein Radweg vorhanden.
Es ist eine wunderbar Corniche, war im Urlaub letztes Jahr mit meinen Eltern. Magische Stelle! Danke.
Reinfried Müller
Ich bin französich (entsschuldigung für mein deutsch :-) und ich wohne neben die Corniche. Das ist ein magische Stelle für die kinder : viele sicherheit am ebbe strand, am unterstand des Windes zwischen zwei felsen und fischerei an de Krabben...
Das Wetter ist herrlich, und ich habe heute morgen etwas Zeit vor mir. Warum nicht ein bisschen sportliche Betätigung mit ein paar Einkäufen verbinden? So schnappe ich mir schnell mein Fahrrad, einen Rucksack und auf geht’s Richtung Markt!
Ein landschaftlich wunderschön gelegener Radweg (davon gibt es hier sehr viele, insgesamt an die 1000 km rund um und durch die Vendée!) durch blühende Wiesen und Moor führt von Givrand direkt nach St. Gilles. Entlang dem Flüsschen Jaunay geniessen Spaziergänger und Radfahrer wie ich die frische Morgenluft.
Nur wenige Minuten später eröffnet sich vor mir der überwältigende Blick auf das Hafenbecken von St. Gilles-Croix-de-Vie.
An Markttagen (dienstags, donnerstags und sonntags in St. Gilles, mittwochs und samstags in Croix-de-Vie) geht es hier lebhaft zu, und ich freue mich, die Suche nach einem Parkplatz umgehen zu können.
Ich geniesse die Sonne bei einem Kaffee auf der Terrasse des „Café du Port“ (bestellen Sie einen „petit crème“, wenn Sie keinen verlängerten, in einer grossen Schale servierten „café au lait“ serviert bekommen möchten!), bevor ich mich in das bunte Treiben stürze...
Reich ist die Auswahl an Fisch, Meeresfrüchten und sonstigen Produkten aus der Vendée, immer wieder ein toller Anblick! Heute genügen mir Erdbeeren (die Sorten „Gariguette“ und nach Walderdbeeren schmeckenden „Mara des Bois“ sind besonders lecker!) und frisches Gemüse, natürlich aus lokalem ökologischen Anbau!